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TU Berlin

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Fachliche Schwerpunkte in Lehre und Forschung

Sustainable Open Space” - von Menschen genutzte Freiräume wie Parks, Plätze, Straßenräume, urbane Ufer, privates und öffentliches Siedlungsgrün auf gewachsenem Boden - zunehmend auch auf künstlichen Standorten (Begrünung von Gebäuden und Hybridentwicklung) - erfüllen essenzielle soziokulturelle, ökologische und ökonomische Funktionen.

„Nachhaltiges Bauen” umfasst die strategischen Zielrichtungen von „Suffizienz“, „Effizienz“ und „Konsistenz“: so wird bei der Entwicklung von Freiräumen maßvoller Mitteleinsatz gefordert, möglichst geringer Energieverbrauch und Rohstoffeinsatz, die Anwendung langlebig-effizienter Materialien, Konstruktionen und Bauweisen, das Wissen um kontextuelle Objektveränderungen, Erhalt und Weiterentwicklung von Vegetation, hohe gestalterische Qualität unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte und Alltagstauglichkeit. Nachhaltige Freiräume setzen ganzheitliche Planung voraus, das Antizipieren künftiger Entwicklungen und verlangen iterative Abstimmungsprozesse in Maßstabssprüngen bis 1 : 1.

Detaillierendes Entwerfen in der Landschaftsarchitektur als überaus komplexe Querschnittsmaterie umfasst ein breites Spektrum relevanter Stoffgebiete, die von den natürlichen Grundlagen (Relief, Boden, Vegetation, Klima und Witterungseinflüssen), den Wirkungen von Licht und Schatten, über die Pflanzenverwendung, Kenntnisse von Werkstoffen, Materialien (Holz, Metall, Naturstein, Kunststein, Beton, Kunststoffe) und deren Verhalten im Freien (Verwitterung), über die sozialen (Nutzer_innen-Bedürfnisse, Funktionen) und die rechtlich-wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die Anforderungen des Regenwassermanagements oder der Tragwerkslehre an landschaftsarchitektonische Objekte (an Konstruktion, Gründung und Verbindungen von Objekten) bis zur Anwendung künstlerischer Grundsätze bei der Gestaltung und Formfindung, bei Entwurf, Plandarstellung und Modellbau reichen.

Dies impliziert auch die Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen gebauter Landschaftsarchitektur und ihren Nutzer_innen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei spezifischen Nutzungszusammenhängen von Freiräumen der Bildungseinrichtungen, urbaner Bespielbarkeit durch alle Altersgruppen, dem Design für alle und dem alltagstauglichen Wohnumfeld.

Das Fachgebiet Landschaftsbau-Objektbau steht für Nachhaltiges Bauen, Detaillierendes Entwerfen und Ausführungsplanung in der Landschaftsarchitektur. Untersucht werden zeitgemäße und zukunftsweisende Strategien, die sich mit Nachhaltigkeit, kontextueller Integration oder Komfortentwicklung benennen lassen. Neben der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten (z.B. Flowmorphology) spielen die Faktoren Zeit, Alterung und Resilienz in Bezug auf landschaftsarchitektonische Objekte eine große Rolle.

Fokus des FG Landschaftsbau-Objektbau: 

  • Nachhaltigkeit der Landschaftsarchitektur

          - langlebig-effiziente Materialien, Konstruktionen und Bauweisen

          - Bewertung von Nachhaltigkeit

  • Kontext als Ursprung und „Rohstoff“ der Gestaltung
  • Nutzer_innenorientierung

          - Bespielbarkeit, Komfort und Alltagstauglichkeit

  • Interesse an historischen Freiräumen und Bauweisen (Gartendenkmalpflege)
  • Interesse an neuen Ausdrucksmöglichkeiten (z.B. Flowmorphology, Bionik)
  • experimentell-plastisches Entwerfen mittels Modellbau und Prototypen-entwicklung (1:1 / digital fabrication); didaktisch verknüpft mit Praxisbezug und –erfahrung
  • Evolution der Campus-Freiräume / Campus Gardening

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Garten der Landschaftsarchitektur

Der vom FG Landschaftsbau/Objektbau betreute Garten der Landschaftsarchitektur befindet sich auf dem Areal des Süd-Campus der TU-Berlin in der Müller-Breslau Straße 12. Er bietet die Möglichkeit, bauliche Objekte und konstruktive Experimente umsetzen zu können. Dokumentation (PDF, 1,5 MB)

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Mitgliedschaften des Fachgebietes Landschaftsbau/Objektbau

Das FG ist Mitglied der FLL - Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. Für nähere Informationen klicken Sie hier.

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